Steuern & Recht auf Mallorca A - Z

Steuern und Recht auf Mallorca A_Z

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Auflassungsvormerkung

Es gibt in Spanien das Rechtsinstrument des "asiento de presentacion" das der "Auflassungsvormerkung" in Deutschland ähnelt. Der Notar informiert mittels eines Faxes das Eigentumsregister über die Unterzeichnung der Escritura und sichert damit einen 60tägigen unbedingten erstrangigen Eintragsschutz.

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Baurecht

Das spanische Baurecht wird vom Staat, den autonomen Regionen und den Stadt- und Gemeindeverwaltungen erlassen.

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Eigentumsregister

Die Eintragung in das spanische Eigentumsregister erfolgt nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages (Escritura) und ist ebenfalls zwingend erforderlich um eine gesicherte Eigentumsposition gegenüber Dritten zu erhalten. Für die Eintragung muß die vom Notar ausgefertigte Kaufurkunde im Original beim Eigentumsregister, begleitet mit dem Beleg über die Begleichung der entsprechenden Steuern, eingereicht werden.

Der Zeitraum zwischen der Einreichung und der letztendlichen Eintragung beträgt in der Regel 4 Wochen, ist jedoch vom jeweiliegen Grundbuchamt abhängig und kann durchaus auch länger dauern.

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Notarieller Kaufvertrag - Escritura

Der notarielle Kaufvertrag, also die öffentliche Kaufurkunde ist ein vor einem in Spanien zugelassenen Notar geschlossener Kaufvertrag, der für die Eintragung in das spanische Eigentumsregister notwendig bzw. unverzichtbar ist. Der oder die Immoblienkäufer benötigt hierfür eine Steuernummer die zuvor bei der Ausländerbehörde zu beantragen ist. Diese Steuernummer, N.I.E. (numero identificación extranjero).

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Optionsvertrag

Der Optionsvertrag ist ein Reservierungsvertrag bei dem sich der Immobilienkäufer und der Immobilieneigentümer rechtsverbindlich aneinander binden. Der Käufer bezahlt eine Reservierungs/ Optionssumme in Höhe von üblicherweise 10% des Kaufpreises der Immobilie. Der Verkäufer verpflichtet sich dafür im Gegenzug die Immobilie innerhalb der festgelegten Optionsfrist nicht an dritte zu veräußern. Wenn der Käufer die vereinbarte Frist versäumt, ohne einen notariellen Kaufvertrag zu unterzeichnen und den restlichen Kaufpreis zu bezahlen, verliert er die 10% Anzahlung an den Verkäufer.

Im umgegkehrten Fall, sollte der Verkäufer sich nicht an die geschlossene Vereinbarung halten und die Immobilie zum Beispiel an eine dritte Person verkaufen, weil diese ihm einen höheren Kaufpreis bezahlt, so muß er die erhaltene Anzahlung und den selben Betrag zusätzlich, also 20% des Kaufpreise an den Kaufinteressenten bezahlen.

 P

Privatschriftlicher Kaufvertrag

Der Privatschriftliche Kaufvertrag als eine Form der Eigentumsübertragung. Für die Veräußerung von Immobilien sieht das Immobilienrecht in Spanien bzw. Mallorca, anders als in Deutschland kein Formzwang vor. Das Eigentum kann somit auch durch einen mündlichen oder privatschriftlichen Vertrag übertragen werden. Käufer und Verkäufer können bei Nichteinhaltung des privaten Vertrages somit gerichtlich deren Erfüllung durchsetzen oder Schadensersatzansprüche geltend machen.

In Spanien ist es üblich einen privatschriftlichen Vertrag zu schließen, der alle relavanten Aussagen über Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer festlegt, allem voran den tatsächlichen Kaufpreis.

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Autor
Thomas Fischer, Mallorca Immobilien Guide
tf@mallorca-immobilien-guide.de

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